Lebenswerk
Ein Leben lässt sich
vorwärts leben.
Aber oft erst
rückwärts verstehen.
Wenn ich heute auf meinen Lebensweg zurückblicke, sehe ich keinen geraden Weg.
Ich sehe Ideen. Entscheidungen. Erfolge. Irrtümer.
Begegnungen. Neuanfänge.
Und immer wieder Fragen.
Vieles entstand nicht aus einem großen Plan. Es entstand aus der Überzeugung, dass Dinge nicht zwangsläufig so bleiben müssen, wie sie sind. Heute erkenne ich zwischen vielen Stationen eine Verbindung. Es ging fast immer um den Menschen.
Um seine Stellung in der Wirtschaft.
Um seine Freiheit.
Um seine Verantwortung.
Um seine Wahrnehmung.
Und um seine Möglichkeit, etwas zu gestalten.
Vielleicht ist genau das mein Lebenswerk.
Meilensteine
01
Der Unternehmer
Mich faszinierte die Möglichkeit, aus einem Gedanken etwas Reales entstehen zu lassen.
Unternehmertum bedeutete für mich nie ausschließlich, ein Unternehmen zu führen.
Nicht jede Idee funktioniert.
Manches gelingt. Manches scheitert.
Manches ist seiner Zeit voraus.
Unternehmertum lehrt: Entscheidungen haben Konsequenzen.
02
Der Verbraucher
Ohne Nachfrage gibt es keinen Markt.
Je intensiver ich mich mit Wirtschaft beschäftigte, desto stärker interessierte mich die andere Seite des Marktes: der Kunde. Aus dieser Beschäftigung entstand eine Erkenntnis, die mich bis heute begleitet.
03
Vom Verbraucher-Lobbyisten zur Customer Economy
Der Kunde braucht nicht nur Schutz. Er muss seine Macht verstehen.
Der Kunde braucht Informationen, Transparenz, Rechte und faire Bedingungen. Aber er braucht noch etwas: das Bewusstsein seiner eigenen wirtschaftlichen Gestaltungskraft.
04
GLOBILITY Circle®
Global denken – regional handeln.
2008 wurde aus Gedanken über Globalisierung, Regionalität und Verantwortung eine Institution: die Stiftung GLOBILITY Circle®.
One Planet – One Future.
Zur Stiftung→05
brain-in-action® Academy
Wissen muss ins Leben.
Veränderung braucht Menschen.
Wissen allein reicht nicht.
Aus Wissen muss Erkenntnis entstehen.
Aus Erkenntnis Handlung.
06
PLP – PRO-LIFE-PROGRAMM®
Das Leben ist kein fertiges Produkt. Es ist eine Werkstatt.
Gemeinsam mit Helmut F. Lauff entstand ein Programm, das den Menschen als Ganzes betrachtet.
- Wer bin ich?
- Was ist mir wichtig?
- Welche Werte tragen mich?
- Wie möchte ich leben?
07
Der Autor
Schreiben wurde für mich zu einer anderen Form des Unternehmertums.
Mit zunehmender Lebenserfahrung entstand der Wunsch, Gedanken festzuhalten und weiterzugeben.
Auch hier beginnt alles mit einer Idee.
Nur entsteht am Ende kein Unternehmen.
Es entsteht ein Gedanke im Kopf eines anderen Menschen.
Was bleibt?
Mit zunehmendem Alter verändert sich der Blick. Die Frage lautet nicht mehr nur: Was möchte ich noch erreichen? Sondern: Was möchte ich weitergeben?
Gedanken.
Erfahrungen.
Werte.
Und vielleicht einige Fragen, über die andere Menschen weiter nachdenken.
Mein Lebenswerk ist nicht fertig. Solange ich neugierig bin, entstehen neue Gedanken.